Die Reise eines T-Shirts

In der Woche vom 14. – 18. Oktober  fand an unserer Schule die vom Kultusministerium ausgerufene „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ statt.

Diese Aktionswoche bietet allen Schülerinnen und Schülern in Bayern die Möglichkeit, sich intensiv und kreativ mit einem bestimmten Thema auseinanderzusetzen. Dabei werden sie selbst aktiv und erhalten so neue Einblicke in Umweltschutz und Gesundheitsförderung. Das diesjährige Motto lautete Mobilität“ und sollte zum Nachdenken bezüglich des eigenen Einkaufsverhaltens, globaler Warenströme und der Ressourcenverknappung anregen. Auch die Textilarbeitsgruppe der Klasse 5a wollte sich an dieser Aktion beteiligen und so sammelten wir eifrig Ideen, wie das anspruchsvolle Thema umgesetzt werden könnte. Nach einiger Zeit kam uns die zündende Idee: Wie viele Kleidungsstücke hat man eigentlich im Schrank? Und unter welchen Bedingungen und Umständen werden diese produziert? Welche Transportwege legt ein Kleidungsstück zurück? Wir beschlossen, den Weg eines T-Shirts von der Baumwollplantage bis zum Bekleidungsgeschäft genauer zu untersuchen.

 

Unsere Ergebnisse hielten wir auf Plakaten fest und stellten diese auf einer Pinnwand zusammen. Zusätzlich starteten wir einen Aufruf an der Schule und baten jede Schülerin ein altes Kleidungsstück mitzubringen, es in Streifen zu schneiden und an unserem „Textilen Denk-Mal“ einzuweben. Anfangs lief das Ganze etwas schleppend an, doch nach einigen Tagen konnte man immer mehr Schülerinnen dabei beobachten, wie sie sich am mit ihren Stoffstreifen an unserer Aktion beteiligten. Am Ende entstand eine wunderschöne, bunte, textile Wand, die hoffentlich die ein oder andere Schülerin über den eigenen Kleiderkonsum nachdenken lässt.

Christina Zeiler

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