Feierliche Übergabe der Spenden durch die Schülerinnen

Viele Stunden der Vorbereitung, Unmengen an Bastelzubehör und unzählige Stunden in der Schulküche waren nötig, bevor der Adventsbasar 2012 der Ursulinen-Realschule eröffnet werden konnte. Doch der Einsatz hat sich in jeder Hinsicht gelohnt, wie Schulleiter Bartholomäus Huber am Mittwoch bei der Spendenübergabe betonte. Die Schulgemeinschaft ist ein Stück enger zusammengerückt, denn nur gemeinsam kann ein solch großes Projekt bewältigt werden. Die zahlreichen Besucher, die Schülerinnen, Lehrkräfte und Ehemalige durften einen gelungen, sehr harmonischen Adventsbasar erleben und nicht zuletzt darf man stolz sein darauf sein, einen Erlös von 14.000,00 € für gemeinnützige Zwecke erzielt zu haben.


Im Vorfeld waren von Schülern und Lehrkräften Vorschläge gesammelt worden, wohin das Geld fließen könnte. Diese Projekte wurden dann den Schülerinnen vorgestellt und davon wurden insgesamt vier ausgewählt. Und so freuten sich die Klassensprecherversammlung mit den Schülersprecherinnen und Direktor Huber Vertreter dieser vier Projekte am Mittwoch in der Ursulinen-Realschule begrüßen zu dürfen.
Alle hatten voller Freude die Einladung angenommen: Frau  Ida Grasser für die Indienhilfe „Schritt für Schritt“, Frau Johanna Heinrich und Frau Angelika Hirsch für die Landshuter Frauenhäuser, Dekan Josef Huber langjähriger Weggefährte und Freund von Dr. Thomas Brei, der jetzt als Arzt und Priester im Auftrag der Diözese München und Freising in Tansania Missionsarbeit leistet und dabei ist ein Krankenhaus aufzubauen sowie Susanne und Carola Burkl. Susanne ist  eine ehemalige Schülerin der Ursulinen-Realschule, ihre Schwester Carola arbeitet  im Rahmen des Freiwilligendienstes in Togo und engagiert sich dort  beim Aufbau einer Gehörlosenschule.


Bevor sie von den Schülersprecherinnen die Spendenurkunde über jeweils 3.500,00 € überreicht bekamen, stellten die Gäste noch einmal kurz ihre Projekt vor: Unterstützung von indischen Schulkindern, Zufluchtstätte sein für Frauen und Kindern in Not, oft geschlagen und bedrängt von gewalttätigen Männern, Aufbau eines Krankenhauses in Tansania, um die medizinische Versorgung zu sichern und den Aufbau einer Schule für Gehörlose und Behinderte in Togo, für Menschen, die sonst in ihrer Gesellschaft wirklich keine Chance hätten.  


Die Vertreter der Organisationen bedankten sich im Namen aller ihrer Schützlinge, für die sich engagieren  und versicherten den Schülerinnen, dass ihre Spende wirklich direkt den Bedürftigen zukommen wird. So trage man gemeinsam – die Schulfamilie durch ihre eifrige Arbeit am Adventsbasar und ihre großzügige Spende und die Organisatoren vor Ort, in Indien, Afrika und nicht zuletzt auch in Landshut – dazu bei,  dass es vielen Menschen, vor allem Kindern und ihren Müttern ein Stück besser geht, dass sie zuversichtlicher in die Zukunft schauen können.

 

 

 

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