Schulgeschichte

Nach dem Vorbild der Hl. Angela Merici haben die Ursulinen ihr Engagement der Erziehung und Bil-dung von Mädchen gewidmet. Angela wurde um 1474 in Desenzano am Gardasee geboren. Im Jahr 1535 gründete sie mit 28 jungen Frauen die „Compagnia di Sant´ Orsola“, die „Gemeinschaft der Heiligen Ursula“. Sie starb am 27. Januar 1540 in Bresica.

Juli 1668

Ankunft der ersten Ursulinen in Landshut, gerufen durch den bayerischen Kurfürsten Ferdinand Maria – vorübergehende Unterkunft im Haus Nr. 42 in der Oberen Länd

Sept. 1668

Eröffnung der ersten Mädchenschule in Landshut durch die Ursulinen

1672

Baubeginn des Klosters und der Schule in der Unteren Neustadt

1679

Einweihung Ursulinenkirche St. Joseph

1680

Fertigstellung Klosterbaus und Fortsetzung der Unterrichtstätigkeit der Ursulinen im eigenen Haus

1691

Aussendung einiger Schwestern zur Neugründung von Schulklöstern in Straubing und Innsbruck

1730

Bau des Institutsgebäudes am Bischof-Sailer-Platz

1809

Aufhebung des Klosters (Säkularisation)

Klostergebäude zweckentfremdet
Lehrtätigkeit von acht Schwestern in der Stadt
"Umsiedelung" der übrigen Schwestern nach Straubing

1826

Wiederherstellung des Klosters, des Instituts und der Volksschule durch König Ludwig I.

(auf Anregung des Landshuter Magistratsrats Max Aloys Fahrmbacher und auf Empfehlung von Hochschulprofessor Johann Michael Sailer, des späteren Bischofs von Regensburg)

1833

Einrichtung der "Höheren Töchterschule", der ersten weiterführenden Schule für Mädchen

ab 1881

Eröffnung weiterer neuer Schularten: Haushaltungsschule, Fortbildungsschulen, Höhere Mädchenschule (Lyzeum), Reformrealgymnasium, Wirtschafts- und Handarbeitslehrerinnenseminar, Lehrerinnenbildungsanstalt

ab 1936

allmählicher Abbau der klösterlichen Schulen während der Zeit des Nationalsozialismus (Schwestern unterrichten in städtischen Schulen)

1940

Verwendung des Schulgebäudes als Gefangenenlazarett für Franzosen, Polen und Russen

1942 – 46

als Lazarett für deutsche Soldaten

1945

erhebliche Bombenschäden – Besetzung des Klostergebäudes durch die Amerikaner

Herbst 1945

Wiederaufnahme der Unterrichtstätigkeit

- am 20. September in der Volksschule

- im November in der dreiklassigen Mädchenmittelschule

1948

Errichtung der Frauenfachschule

1951

1953

Wiederaufbau des Realgymnasiums

Mädchenmittelschule und Haushaltsschule mit Internat

1958

Verlegung des Gymnasiums nach Hohenburg/Lenggries

1958

Erweiterung der Mädchenmittelschule durch Einführung des vierstufigen Zweiges (September 1966: Umbenennung in Mädchenrealschule)

1992

Übergabe der Schulträgerschaft an die Erzdiözese München und Freising

1995

Einführung der 6-stufigen Realschule

(c) Klaus Leidorf (www.leidorf.de)

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